Vergangenen Herbst erreichte uns die Info über eine tolle Aktion der Erlanger Gruppe von Amnesty International. Weil Corona alles andere Wichtige an den Rand drängt sollte das Thema „Flüchtende im Mittelmeer“ im wahrsten Sinne des Wortes ins Blickfeld gerückt werden. Dazu stellt Amnesty Erlangen große Rettungsringe zur Verfügung mit der Bitte, die an exponierten Stellen aufzuhängen.

Wir haben zwar keine eigenen Gebäude in zentraler Lage, haben uns aber sehr gerne als „Makler“ betätigt und bei den Herzogenauracher Kirchengemeinden und Hilfsorganisationen angefragt, ob sie denn Rettungsringe an ihren Gebäuden aufhängen möchten, und die Reaktionen waren überwältigend positiv.

Mittlerweile hängen in Herzogenaurach Rettungsringe an der katholischen Kaplanei, in Kirche, Martin Luther Haus und allen Kindergärten der evangelisch lutherischen Kirchengemeinde, an den Gemeinderäumen der Freien evangelischen Gemeinde und im Jugendhaus Rabatz.

Wir freuen uns sehr, dass dieses wichtige Thema hier in Herzogenaurach auf so positive Resonanz gestoßen ist und bedanken uns sehr herzlich bei den Kirchengemeinden und bei „Smiley“ Schönfelder.

Siegbert Steidl, Co-Sprecher OV Bündnis 90/Die Grünen, Herzogenaurach