Am 7. Mai 2019 war es so weit: die 19. Verleihung der Bürgerwilma sollte im Fasanangarten in Niederndorf einen würdigen Festrahmen erhalten. Die diesjährige Preisträgerin Ute Manz hätte die Bürgerwilma auch schon früher erhalten können:

als Radfahrerin, als engagierte Mutter in Mutter-Kind-Gruppen, als Mitglied des leitenden Kreises der Flüchtlingsbetreuung, als Sprachpatin, als Verfechterin einer Fair Trade Town Herzogenaurach.. jetzt aber steht auf dem Schild: Umweltbeauftragte der Evang. Kirchengemeinde.. gemeint  ist, ihre Initiative, die Kirchengemeinde Herzogenaurach mit dem Umweltlabel der Kirchen, den GRÜNEN Gockel zertifizieren zu lassen. Diese Bemühen dauert schon einige Jahre und liegt im Moment der Verleihung in den letzten Zügen.

Vorjahrespreisträger Mark Deavin hat es ja vorgemacht: sein Thema Euthanasie im 3. Reich wurde auch erst nach der Verleihung richtig aktuell durch die zahlreichen Berichte.