Vom 31.1. bis 13.2. haben die Bürger Zeit, sich im Rathaus für das Volksbegehren zur Konkretisierung des Bayerischen Naturschutzgesetzes einzutragen. In Zusammenarbeit mit dem Imkerverband und dem Bund Naturschutz wollen wir in den nächsten Tagen die Bürger als Rathauslotsen erinnern. Der Auftakt bei strhlenden Winterwetter war schon mal optimal: viele Bürger unterstützen Imker, BN und uns .. Danke!

Nicht alle, der 12 Punkte, in denen der Gesetzestext verändert werden soll, treffen gleichermaßen auf Herzogenaurach zu. Gesonders dürfte sich hier der Schutz der Gewässerrandstreifen (im Abstand von 5 Metern vom Uferrand darf nicht mehr bewirtschaftet werden) und keine Mahd vor dem 15. Juni direkt auswirken. Ob ein Verbot, in Naturschutzgebieten Pestizide zu spritzen sich auf die Landschaftsschutzgebiete in Herzogenaurach bezieht, ist unsicher. Der Ökolandbau soll gestärkt werden. Biotopverbünde schaffen, bzw. erhalten ist ebenfalls etwas, was uns in Herzogenaurach herausfordern könnte. Welche gefährdeten Arten sind anzutreffen und welche Trittsteine brauchen sie, um nicht nur auf wenigen Quadratmetern festzusitzen?

Gut, das an dieser Stelle viele aufmerksame Bürger schon in der Vergangenheit registrierten, wo Pirol oder Mittelspecht noch ihre Refugien haben. Wir hoffen aber auch auf die Erhaltung bedrohter Ackerwildkräuter und der Insekten. Gerade manch Pflanzen filtern Nitrat aus dem Boden und tragen zur Qualität unseres Herzzogenauracher Wassers bei. Klar ist, dass Monokulturen töten. In diesem Sinne hoffen wir auf eine rege Beteiligung.

Am 8.2. werden bei einem Vortrag im Gasthaus Heller durch den BN nochmal Zusammenhänge aufgezeigt. Öffnungszeiten bitte dem Amtsblatt entnehmen.